Warum ein Solarabsorber als Poolheizung?

Weil ein Solarabsorber die wirtschaftlichste und zugleich effektivste Art der Sonnenenergienutzung darstellt! Selbst die Wissenschaft ist von der hohen Leistungsfähigkeit überzeugt.

Zitat des renommierten Instituts für Solarenergieforschung (ISFH) in Hameln:

„Es stehen erstmalig vergleichbare, auf internationalen Normen beruhende Daten der Leistungsfähigkeit und des Druckverlusts von Schwimmbadabsorbern zur Verfügung. Als überzeugend hat sich die hohe Leistungsfähigkeit herausgestellt. Die jahrelangen positiven Erfahrungen mit dieser Technik haben sich beim Zuverlässigkeitstest bestätigt.“ (Quelle: https://www.dbu.de/projekt_14980/_db_1036.html)

In 95% der Fälle kann somit ein Hallen- oder Freibad sauber und umweltschonend beheizt werden. Das Einzige was wir dazu benötigen ist die Sonne und die scheint für uns alle sogar kostenlos. Auch Sie können in den vollen Genuss aller Vorteile einer Solar Poolheizung kommen und dabei nicht nur viel Geld sparen, sondern auch noch einen wertvollen Beitrag zur Schonung unserer Umwelt leisten, wenn Sie die Besonderheiten eines Solarabsorbers beachten.

Solarabsorber für Freibäder

Bei einem Freibad fallen Angebot und Nachfrage an Sonnenenergie geradezu optimal aufeinander, denn von Mai bis September erreichen uns über 70% der jährlichen Sonnenstunden und genau in dieser Zeit wollen wir den Pool nutzen. Je nach Verhältnis zwischen Wasseroberfläche Ihres Pools und Solarabsorberfläche wird ein solarbeheizter Pool von Mai bis September ca. 4-10 °C wärmer als ein unbeheizter.

Solarabsorber vs. Kollektoren

Unverglaste Sonnenenergiesammler nennt man Solarabsorber und verglaste nennt man Kollektoren. Unsere Solarabsorber sind generell unverglast, da wir für die Anwendung als Poolheizung nur Niedertemperaturwärme benötigen. Verglaste Kollektoren kosten ca. das 4-fache, obwohl deren Energiegewinn im Vergleich zu unverglasten in der Hauptsaison geringer ausfällt.  Das Diagramm zeigt den zu erwartenden Energiegewinn während der Hauptsaison im Vergleich von Solarabsorbern und Kollektoren in Relation zur Globalstrahlung.

Der Wirkungsgrad ist ein Maß für die Effizienz von Energiewandlungen und Energieübertragungen. Es stehen dabei immer Nutzen und Aufwand im Verhältnis zueinander. Der Wirkungsgrad kann Werte von 0 bis 1 annehmen. Er ist null, wenn kein Nutzen vorhanden ist und 1, wenn der Nutzen dem Aufwand entspricht. Meist wird dieser in Prozent, also von 0% bis 100% angegeben. Das Diagramm veranschaulicht den Wirkungsgrad im Vergleich von Solarabsorbern und Kollektoren in Relation zur Temperaturdifferenz zwischen Umgebungsluft- und Solarabsorber bzw. Kollektor. Die untere Achse zeigt dabei die Temperaturdifferenz. Bei einer Solarheizung für den Pool liegt diese Temperaturdifferenz i.d.R. zwischen 0-10 °C. Deshalb ist ein unverglaster Solarabsorber einem verglasten Kollektor unter normalen Voraussetzungen immer überlegen. Bei starkem Wind sinkt die Leistung des Solarabsorbers.

Das Freibad im Mittelmeerraum

Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung sollten Sie einen Solarabsorber für Ihren Pool im sonnigen Süden genauso dimensionieren wie zu Hause. Der Grund ist einfach. Es stimmt zwar, dass dort in den Sommermonaten keine Poolheizung notwendig ist, doch zu Ostern und im Herbst ist es am Mittelmeer und den Inseln fast wie bei uns im Sommer. Und genau in diesen Zeiten hätten Sie gerne warmes Wasser in Ihrem schönen Pool.

Solarabsorber für Hallenbäder

Während das Freibad nur im Sommer genutzt wird, sind viele Hallenbäder für einen Ganzjahresbetrieb ausgerüstet. In unseren Breiten könnten Sie ein solches Hallenbad mit unseren Solarabsorber Systemen von April bis Oktober kostenlos beheizen. An einem einzigen sonnigen Tag können Sie so eine Erwärmung von 3-5 °C erzielen. Falls Sie dabei noch zusätzlich eine Poolabdeckung nutzen, was wir sehr empfehlen, kühlt das Wasser über Nacht nur um ca. 0,5-1 °C ab. Das Schwimmbadwasser wird daher zum Wärmespeicher und Sie können somit mehrere sonnenlose Tage überbrücken, ohne Ihre Heizung einschalten zu müssen. Wenn Sie nun noch akzeptieren, dass die Wassertemperatur unter dem Einfluss der Sonne nun mal nicht konstant bleiben kann, sondern in einem bestimmten Temperaturbereich nach oben und unten schwankt (das könnte z.B. von 24-31 °C sein), dann würden Sie in diesem Fall von April bis Oktober Ihre Zusatzheizung so gut wie gar nicht benötigen.

Einschränkung beim Hallenbad

Während bei einem Freibad die niedrigere Wassertemperatur in der kalten sonnenlosen Zeit nicht stört, da kaum jemand bei 10 °C und Regen ins Freibad schwimmen geht, möchte der Hallenbadbetreiber bei jedem Wetter baden. Wenn Sie also auch während der kalten Jahreszeiten schwimmen wollen, müssen Sie in dieser Zeit konventionell heizen. Wichtig ist jedoch, dass Sie mit einem Solarabsorber auch beim Hallenbad dieselben Heizkosten wie bei einem Freibad sparen und damit die Umwelt entlasten. Nur sparen Sie eben nicht die gesamten Heizkosten, sondern nur den Anteil, den der Solarabsorber während der sonnigen Periode liefert. Bezogen auf die Investitionskosten ist unsere Solar Poolheizung für Ihr Hallenbad also genauso wirtschaftlich wie für ein Freibad.

Konstante Wassertemperatur nicht möglich

Aus den vorab genannten Gründen ist es nicht sinnvoll, eine bestimmte Temperatur (z.B. 28 °C) mit einer Solaranlage zu erzielen. Wenn Sie den Absorber bei 27,5 °C einschalten und bei 28,5 °C ausschalten, wird die Wirtschaftlichkeit des Solarabsorbers stark abnehmen. Eine Solar Poolheizung arbeitet dann wirtschaftlich, wenn sie möglichst immer heizt, wenn die Sonne scheint. Wenn das Wasser eine konstante Temperatur haben muss, dann würden die Solarabsorber täglich nur ein bis zwei Stunden heizen. Deshalb ist es nicht möglich, jeden Pool zu jeder Zeit auf jede Temperatur zu heizen, denn die Sonne scheint nun mal wann sie will. Wenn Sie aber akzeptieren, dass Sie in einer verregneten Periode keine 28 °C in Ihrem Pool bekommen können, dann werden Sie merken, dass Sie an allen Tagen an denen das Wetter Sie zum Schwimmen einlädt, angenehm warmes Wasser haben.